Fachliche Besonderheiten

Das übergreifende Fachgebiet

Das Beteiligungsmanagement ist auf dem besten Weg, sich einen festen Platz in der typischen Aufbauorganisation zu erobern. Der Begriff hat sich in den letzten Jahren etabliert und es entstehen in Konzernen und Unternehmensgruppen immer mehr Abteilungen, die ausdrücklich Beteiligungsmanagement oder Beteiligungscontrolling im Namen führen. In sozialen Netzwerken kann jedes Jahr eine deutliche Zunahme der Treffer mit dem Schlagwort „Beteiligungsmanagement“ beobachtet werden.

 

Das Fachgebiet ist eine typische Querschnittsfunktion über mehrere Hauptlinien der Organisation hinweg und ist in deren Leistungserbringung vielfach eingebunden. Beispielsweise unterstützt das Beteiligungsmanagement bei der Aufstellung von steuerrechtlichen Meldungen (z.B. nach § 138 AO) , stellt aber auch die Anteilsbesitzliste gemäß §§ 285, 313 HGB oft in eigener Verantwortung auf.

In jedem Fall benötigt das Beteiligungsmanagement Daten aus verschiedenen Abteilungen und Bereichen der Organisation.

Historien

Mehr noch als in anderen Disziplinen geht es im Beteiligungsmanagement um die Darstellung von Entwicklungen und Änderungen im Zeitablauf. Typische Fragestellungen richten sich auf die Abfolge von Geschäftsführern oder die einzelnen Investitionsschritte bei einem Erwerb.

Dabei ist oftmals der historische Gesamtzusammenhang der Ereignisse, also der komplette historische Kontext und die sich daraus zu jedem einzelnen Zeitpunkt ergebenden Auswirkungen, von Interesse. Es zählt also die echte Transparenz über die sich effektiv ergebende Gesamtsituation.

Änderungsmöglichkeit

Wie kaum ein anderes Fachgebiet ist das Beteiligungsmanagement von der Datenzulieferung aus den Gesellschaften abhängig. Wo sonst klar definierte Datenanforderungen mit eindeutigen Berichtspflichten zusammenspielen, sind manche Berichtswege im Beteiligungsmanagement vielfältig, manchmal verworren, individuell und ohne organisatorisches Druckmittel. Oder schlicht: Lebendig!

Das Beteiligungsmanagement muss daher in der Lage sein, mit oft lückenhaften oder bruchstückhaft eintreffenden Teilinformationen ein stimmiges und zuverlässiges Gesamtbild zu formen.

Die Organisationsmittel des Beteiligungsmanagement tragen dieser Situation Rechnung. Es muss möglich sein, auch Informationsfragmente in ein System einzugeben. Wie in einem Mosaik wird so Schritt-für-Schritt ein Gesamtbild geformt. Mehr noch: Es müssen auch vollständige von unvollständigen Datenzuständen unterschieden werden, um Pflegebedarfe zu ermittelt.

Daraus schließen wir:

Die vorhandenen Standard-Softwarewerkzeuge oder Arbeitsweisen sind im Beteiligungsmanagement ebenso fehl am Platze wie eine chaotische Organisation mit Tabellen und Listen. Weder strenge Buchhaltungs-Vorgehensweisen („Soll an Haben“, „Periodenabschluss“), noch Papier und Tabellenkalkulationsprogramme werden dem Fachgebiet mit seinen besonderen Herausforderungen gerecht.

Benötigt wird eine Methode und Technologie, die die Vorteile beider Welten – Zuverlässigkeit und Flexibilität – miteinander vereint. Ein System, welches unabhängig von den zentralen Systemen „in der Fläche“ genutzt werden kann und gleichzeitig über Schnittstellen zu ihnen, beispielsweise zu SAP®, verfügt.

Dieses System ist OneSense!

 


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